Erfinder der Bremsstaubabsauganlage
Beim Deutschen Patent- und Markenamt der Bundesrepublik Deutschland wurde am 19.06.2008 das Patent einer Bremsstaubabsauganlage eingereicht und am 9.04.2015 unter der Nummer DE 10 2008 029 504 B4 abgelegt. Erfinder und Patentinhaber: Martin Matthes aus Berlin.
Zusammenfassung
Die im Straßenverkehr durch Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren verursachte und als gesundheitsschädigend erkannte Feinstaubemission wird mit Hilfe von Filtern und Katalysatoren eingeschränkt. Die Ergebnisse dieser Bemühungen bleiben unbefriedigend. Insbesondere die viel befahrenen Städte und Fernverkehrsstraßen sind zunehmend belastet. Diese zunehmende Umweltbelastung durch den Straßenverkehr ist jedoch nur zu einem geringsten Teil durch die Feinstaubemission der Verbrennungsmotoren verursacht, sondern ganz überwiegend durch den emittierten mechanisch verursachten Abriebfeinstaub der Fahrzeugbremsen, insbesondere auch Schienenfahrzeugbremsen, und der Fahrzeugreifen auf den Fahrstraßen. Um die Emission dieses durch Abrieb mechanisch verursachten Feinstaubes zu unterbinden, zumindest spürbar zu verringern, sieht die Erfindung an die Abriebsemissionsquelle geometrisch angepasste Umfassungsgehäuse vor, deren Innenraum kontinuierlich oder periodisch mit feinstaubabsaugendem Unterdruck beaufschlagbar sind.
zitiert aus patents.google.com /(Bremsstaubabsauganlage)

Hauptanspruch
“ Bremsstaubabsauganlage für mit einer ABS-Einrichtung ausgestattete Fahrzeuge mit Scheiben-bremse, bei dessen Betätigung ein Bremsklotz mit Hilfe eines Bremssattels gegen die Bremsscheibe gedrückt wird, wobei die Bremsstaubabsauganlage mit einem Saugapparat (4) ausgestattet ist, der Bremsstaub über eine Saugleitung in eine Filteranlage (4.1) absaugt und der Bremssattel gänzlich von einem Absauggehäuse umgeben ist, an dem die Saugleitung angeschlossen ist, gekennzeichnet durch ein Steuer- und Betriebserfassungsgerät (3), das den Saugapparat (4) einschaltet, sobald die ABS-Einrichtung (1.1) in
Funktion ist.“
Beschreibung
„Die Erfindung betrifft eine Bremsstaubab-
sauganlage für mit einer ABS-Einrichtung ausgestat-
teten Fahrzeuge mit Scheibenbremse, bei dessen
Betätigung ein Bremsklotz mit Hilfe eines Bremss-
attels gegen die Bremsscheibe gedrückt wird, wo-
bei die Bremsstaubabsauganlage mit einem Saug-
apparat ausgestattet ist, der Bremsstaub über ei-
ne Saugleitung in eine Filteranlage absaugt und der
Bremssattel gänzlich von einem Absauggehäuse um-
geben ist, an dem die Saugleitung angeschlossen ist.
[0002] Die erfindungsgemäße Bremsstaubabsaug-
anlage kann für scheibengebremste land- und schie-
nengebundene Fahrzeuge sowie für Flugzeuge ein-
gesetzt werden.“
„[0003] Bremsstaub gilt als der feinste und aggres-
sivste Staub, der durch Fahrzeuge entwickelt wird.
Dieser Bremsstaub hat bekanntermaßen krebserre-
gende Wirkungen bei Mensch und anderen Säuge-
tieren. Er setzt sich nicht nur in Lungen und Atemwe-
gen ab, sondern dringt auch in kleinste Ritzen bzw.
lagert sich auf Flächen ab und erzeugt eine schwer-
metallähnliche, sich immer weiter aufbauende, nur
schwer entfernbare Borke. Zudem ist Bremsstaub im-
mer noch mit Asbest versetzt, dessen schädliche Wir-
kungen allseits bekannt sind. …“
Zitiert aus der Patentschrift DE 10 2008 029 504 B4. Weiter lesen
Ziele
Vorrichtung zum Unterdrücken der Emission von Abriebfeinstaub von Fahrzeugen, gekennzeichnet durch ein formstabiles Gehäuse, das die Abriebfeinstaubquelle berührungsfrei und spaltgedichtet oder düsengedichtet umschliesst oder in deren örtlicher und unmittelbarer Nähe eine Ansaugdüse aufweist und unter Unterdruckbeaufschlagung durch einen Unterdruckerzeuger kontinuierlich oder periodisch mit einem Fluid, in der Regel Luft, Öl oder Wasser, so beaufschlagbar ist, dass im Gehäuse oder im Nahbereich der Ansaugdüse entstandener oder eingebrachter Feinstaub materialverlustfrei über eine Absaugleitung ausgetragen und nachgeschaltet deponiert werden kann.
zitiert aus patents.google.com /(Bremsstaubabsauganlage)
